Aktuelles 2012 und älter

Spendendoseübergabe durch Herrn Müller21.12.2012

Toll Aktion für Mensch und Tier

„Föhrer makler verschenkt 300 Häuser“, das war der Werbeslogan vom Maklerbüro Horst Christophersen und Geschäftsführer Thomas Müller.
Dahinter stand eine Aktion, die sowohl Menschen freute und den Tieren zugute kam….und das in zweierlei Hinsicht.
Denn Thomas Müller verschenkte am Wochenende mit Unterstützung seiner ganzen Familie im Föhrer Sky Markt 300 Vogelhäuser bzw. Nistkästen und bat im Gegenzug dafür von den Menschen eine Spende für den Natur-und Tierschutz.
Und das Ergebnis war überwältigend. Die Kunden, die sich natürlich über so eine Gelegenheit freuten, spendeten großzügig auch für die Wild-und herrenlosen Fundtiere.
Eine tolle unerwartete Finanzspritze, freuten sich Janine Bahr und Susanne Ermert, die die volle Spendendose im Maklerbüro Christophersen mit tierischem Beistand für das Tierhuus entgegennahmen.
Denn in Zeiten von Finanzkrisen und Arbeitslosigkeit stehen auch gemeinnützige Organisationen, die so sehr auf Spenden angewiesen sind oft mit dem Rücken an der Wand. Und in Anbetracht der Lage, dass wir zurzeit viele Tierschutzfälle und chronisch kranke Tiere betreuen und noch dazu der Stationsbus irreparabel ausgefallen ist, macht die übergebene Spende sehr wertvoll fürs Tierhuus, so André van Gemmert vom Tierhuusvorstand.
Danke an Thomas Müller für diese tolle Aktion, denn nun gibt es auf der Insel demnächst rund 300 neue Nistmöglichkeiten für unsere Wildvögel! Super!!

Silvester09.11.2012

Wer vermisst mich?
 
Am 09.10.2012 bekam das Tierhuus einen Anruf von besorgten Tierfreunden.
In Dagebüll versuchte ein Kater unablässlich auf die Fähre nach Föhr zu gelangen.
Ob es an der schönen Insel lag oder ob der Kater hier zu Hause ist, wissen wir leider nicht.
Damit dem Tier nichts passiert kümmerten sich die Gäste um ihn und gaben ihn dann in unsere Obhut.
Wir nennen ihn zur  Zeit Silvester. Er ist ein ganz lieber Kater, der sich ausgesprochenen liebevoll um unseren kleinen Micha kümmert.
Silvester ist zwar gechippt, aber leider nicht bei Tasso gemeldet und unkastriert.
Wir würden ihm gerne wieder seine Familie zurückgeben.




Igel Udo31.10.2012

Igel Udo gesund ausgewildert
 
Ein Happy End hatte gestern die zu Beginn dramatische Geschichte von Igel Udo.
Als Udo vor gut 3 Monaten bei uns abgegeben wurde ging es dem Igel sehr schlecht. Er wog knapp 500 Gramm, war apathisch, unterkühlt und wir haben schon überlegt, ob wir ihn wegen seiner schlimmen Verletzung am Bein doch vielleicht euthanasieren müssen. Doch Udo fing trotz seines offenen Bruchs am linken Hinterbein nach der Behandlung an zu fressen und verwunderte uns mit seinem unglaublich starken Überlebenswillen! Trotz vieler Behandlungen z.T. in Narkose, hatte das Tier einen wachsenden Appetitt und schaffte es sein Gewicht für den Winter auf fast einen Kilo zu verdoppeln.
Wir haben Udo alle ins Herz geschlossen, da er mit seinem sehr starken Charakter immer deutlich zeigte, wenn ihm irgendetwas nicht gefallen hat. Nach einigenWochen und zahlreichen Behandlungen ist sein Beinchen endlich gut verheilt und Udo läuft wieder fast normal und ziemlich schnell.
Seine Auswilderung hat uns mal wieder gezeigt, dass sich Geduld und viel liebevolle Pflege für unsere Schützlinge einfach lohnt!! "Alles Gute und schlaf gut durch den Winter Udo!"

Bisam25.10.2012

Herbstpatienten in der Station
 
Ein Bisam, das völlig erschöpft in einem Kellerschacht lag....hier wieder gut erholt und hungrig.
 








 
IgelkindAufgefundene verwaiste Igelkinder, die noch viel zu klein sind und ohne ihre Mutter nicht alleine überlebensfähig sind ....










 


 
UdoDer verletzte, aber sehr hungrige und etwas "aufmüpfige" Udo.....der noch ein verletztes Bein hat, aber ordentlich zunimmt.....
Hier in Narkose bei der Behandlung...













André van Gemmert, Heinz Lorenzen, Janine Bahr 26.09.2012

Teilnehmer aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland waren zum 3.Föhrer Wildtiersymposium zu Gast auf der Insel Föhr
 
Tierärztin Janine Bahr, konnte nach fast 2 jähriger intensiver Vorbereitung mit Ihrem Partner und Kollegen André van Gemmert, beide Leiter des Robbenzentrums Föhr, mehr als 65 Teilnehmer aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland zum 3.Föhrer Wildtiersymposium auf der Insel Föhr begrüßen.
Damit sich die Teilnehmer erst einmal untereinander kennenlernen konnten, gab es am ersten Abend im Robbenzentrum Föhr eine sogenannte Ice-Breaker Party mit Sektempfang für alle Konferenzteilnehmer.
 
Als kulturelle Höhepunkte des illusteren Abends gab es dann auch eine wunderschöne Gesangseinlage von Birke Licht sowie einen wunderbaren Auftritt der Föhrer Trachtengruppe, die alle Teilnehmer restlos begeisterten.
 
Als dann endlich am nächsten Morgen im Veranstaltungszentrum das Symposium mit Schwerpunkt "Marine Mammals" durch die Initiatoren Janine Bahr und André van Gemmert eröffnet wurde, ließ es sich der Wyker Bürgermeister Heinz Lorenzen natürlich nicht nehmen, ebenfalls die Konferenzteilnehmer  herzlichst auf der grünen Insel Föhr zu begrüßen und ihnen unterstützende Worte zu kommen zulassen. 
Auch die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz sandte Grussworte an das Robbenzentrum und alle Konferenzteilnehmer. Der Touristikchef Armin Korock besuchte verschiedene Male die Veranstaltung, um sich vom einwandfreien Ablauf in den zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten zu überzeugen.
 
Die internationale Teilnehmerschaft  aus Tierärzten, Biologen, Tierpflegern sowie Studenten und vielen Interessierten zeigten sich dann in den 3 Tagen sehr angetan von der guten Organisation des Symposiums, sowie der internationalen Referenten
wie Dr. vet.med. Jörg Zinke (Deutschland), Dr. vet. med. Peter Klaver (Niederlande),
Prof. Gerry Dorrestein(Niederlande), Prof.Peter Kunzmann (Jena), Sascha Regmann(PBS Herne),
Katharina Neeb(Wildtierstation Hamburg), Dr.Bodo(TVT Franfurt a.O., Andre van Gemmert (Niederlande) und vet. med. Janine Bahr (Deutschland).
Soweit das Spektrum der Vorträge vom Verhalten der Robben, über medizinische Behandlung, Pathologie , Pflege, Tierschutzethik und deren Lebensraum.
 
Einer der am längsten diskutierten Beiträge waren die unaufhaltsame Verschmutzung der Weltmeere durch  Plastikstoffe, als auch das Töten von Wildtieren durch Jäger. Erschütternde Bilder von Meeressäugern die Tonnenweise jede Art von Plastikstoffen in ihrem Körper aufgenommen haben, schockierten besonders die nicht fachlichen Teilnehmer. Diese reale Bedrohung der Meere ist in der Öffentlichkeit noch nicht angekommen. Ein gänzlich anderes Thema war zum Beispiel die Anwendung von Homöopathie in der Tierbehandlung, aber auch die ethische Verpflichtung in der Robbenrehabilitation
Neben dem fachlichen Austausch von Erfahrungen gab es für die Teilnehmer auch etwas auf der Insel zu entdecken. Viele der Konferenzteilnehmer waren ja auch zum ersten Mal auf der nordfriesisischen Insel und begrüßten es sehr, auch an einer organisierten Inselrundfahrt mit dem Bus teilnehmen zu können und zum Abschluss auch noch mit der Rühm Hart die Seehundbänke zu besuchen.
 
Restlos begeistert von der kulturellen Vielfalt sowie der landschaftlichen Schönheit der Insel Föhr und der professionellen Organisation des Symposiums, ließen dann auch so manchen Teilnehmer in Schwärmen geraten und den Wunsch auf eine baldige Wiederholung laut werden.

Text: Frank Oppitz

Weitere Bilder hier  
und auf der Robbenzentrumsfacebook - Seite

Die Teilnehmer























Ziegeneinbruch14.08.2012

Ertappt

Erfolgloser Versuch unserer Ziegenbande in das Katzen und Hundehaus der Doc Dollittle Ranch einzubrechen.









fleißige Helferlein02.08.2012

Der NDR macht Aufnahmen im Robbenzentrum und Tierhuus- Insel Föhr
 
Letzte Woche besuchte ein Team von NDR sowohl das Tierhuus als auch das Robbenzentrum Föhr und hat die Arbeit mit den Robben und anderen Wildtieren verfoglt. Das Kamerateam begleitete die Gruppe vom Robbenzentrum auch auf der Fahrt zu den Seehundbänken und besuchte den „Kindertag im Robbenzentrum“.






Janine Bahr und Andre van GemmertDa noch weitere Drehtage geplant sind, werden die Aufnahmen erst nächstes Jahr ausgestrahlt. Wir freuen uns natürlich über die Möglichkeiten, unsere Arbeit auch über diese Medien etwas öffentlich machen zu können, so Janine Bahr und André van Gemmert. Unser Dank gilt Frank Opitz, der alle Dreharbeiten professionell mit seiner Fotokamera festgehalten hat. – Mehr Photos auch auf unserer Facebookseite
Bitte unter Termine klicken: unser Sommerfest am 12.8. Heuleralerm!!!




Janine in AktionJanine in Aktion














Igelfund29.06.2012

Frühling-, Sommer-, Jungtierzeit ...

Das Tierhuus teilt z.Z. das Schicksal von vielen anderen Stationen in dieser Jahreszeit, in der eine besonders grosse Tierzahl eingeliefert wird, darunter hauptsächlich hilfsbedürftige Jungtiere, deren Betreuung besonders zeitintensiv ist.

Die Station ist ganz schön ausgebucht. Und täglich erreichen uns erneut Meldungen von verletzten oder hilflosen Wildtieren , so Janine Bahr, Tierärztin im Tierhuus. Äusserst tragisch war in der letzten Woche der Fall eines in eine Rattenlebendfalle geratener Igel…schwer verletzt und voller Fliegenmaden kam für ihn jede Hilfe zu spät.
Daher äußerste(!!!)Vorsicht im Umgang mit solchen Fallen, mahnt auch André van Gemmert aus seiner Erfahrung in der Praxis!

Neben jungen Singvögeln, Austernfischerjungen, Enten- oder Teichhuhnküken, Babykaninchen usw. beherbergt das Tierhuus z.Z. an die 40 Katzen. Ein Grossteil davon sind Babys oder Jungkatzen. Sie werden mit und ohne Mutter in die Station eingeliefert und haben ganz unterschiedliche Schicksale.

IgelfundFast täglich werden z.Z. verwilderte Katzen auf der ganzen Insel gemeldet, die ihre Jungen auf oder neben Privatgärten grossziehen. Häufig bedeutet die Nähe zu den Menschen für die sonst so scheuen Tiere, dass sie nur so genügend Nahrung erhalten , um ihre Jungen ausreichend säugen zu können.

Auf diesem Wege will das Tierhuus Team nochmals ganz dringend alle Katzenbesitzer darauf aufmerksam machen, wie wichtig und tierschutzrelevant es ist, ihr Tier ob männlich oder weiblich kastrieren zu lassen.
Denn täglich werden wir mit diesen Schicksalen konfrontiert.
Erst einmal geboren ist auch eine kleine Katze ein vollwertiges Lebewesen ! Wer sich diesen Tieren dann illegal entledigt macht sich strafbar.

Doch wer schon früh genug sein Tier operieren lässt und so weiteren Nachwuchs verhindert leistet einen Beitrag zum Tierschutz, darüber sind sich alle Tierschutzorganisationen in Bezug auf Katzen einig.......

Genau wie unsere Minimiezen auf dem Photo warten noch viele andere Katzen auf ein liebevolles zu Hause. Hier hat Tierhuushund Jody die Mutterrolle für die 4“Waisen“ zeitlich übernommen!
Wer sich also mit dem Gedanken trägt, ein Tier zu sich zu nehmen -ob Kaninchen, Katze oder Hund usw., der ist herzlich eingeladen, sich im Tierhuus umzuschauen, .....aber auch alle anderen Interessierten sind stets willkommen betont Susanne Ermert, die für die Vermittlung der Tiere zuständig ist.
Unsere Öffnungszeiten für Besucher sind täglich von 15 - 17 Uhr -Tel. 748789. Im Notfall sind wir aber immer unter 0163/ 3333770 erreichbar.

WildtierfundMama Jody















Ulrich Bücherl04.06.2012

Dankeschön
 
Hr. Ulrich Bücherl aus Düsseldorf verbrachte im Mai seinen "Urlaub" auf Föhr.
In diesen Wochen setzte er seine ganze Energie und sein handwerkliches Können für unser Tierhuus ein.
Ob Reparaturarbeiten, Umgestaltungen im Robbenzentrum und leztendlich den Neubau einer Vogel-Voliere. (siehe Bild)
Ulrich Bücherl schaffte alles.
Wir sagen ganz, ganz herzlichen Dank.



24.05.2012

Jungtierzeit im Tierhuus
 
Sonne, Wärme, Frühling!!!
 
Und die Jungtierzeit ist in vollem Gange.
Zur Zeit werden bei uns täglich in Not geratene Jungtiere abgegeben. Ob aus dem Nest gefallene Jungvögel, verletzte oder von der Mutter getrennte Kaninchen, Entenküken und mutterlose Wildkatzen.....
Zur Zeit erreichen uns täglich mehrfach Anrufe von besorgten Insulanern oder Kurgästen und wir verschaffen uns vorort einen Eindruck, ob das Tier Hilfe braucht oder ob es beruhigt an seinem Platz auf die Mutter warten kann.

StockentenStockentenFoto links: verschieden alte Stockentenkücken. Das älteste Tier hat fast die Mutterrolle übernommen;-)



Foto rechts: Junge Krähe















Foto links: Kleinstes Entenküken zurzeitEntenkükenBlessralle


Foto rechts: Junge Blessralle

















Wer ein verletztes oder hilfloses Wildtier findet kann uns jeder Zeit anrufen und bei akutem Notfall auch direkt in die Station bringen.
Grundsätzlich gilt. Wer unsicher ist, ob das Tier Hilfe braucht sollte im Tierhuus oder eben die entsprechende Station vorort anrufen und unbedingt vorort bleiben, bis wir auch dort sind.
 
Wildtiere brauchen besondere Pflege und Nahrung und gehören-falls sie aufgenommen werden- unbedingt in Hände von Fachleuten.

Malin14.05.2012

Kleine Helfer zeigen großen Einsatz

Mailin aus Kassel verbringt oft ihren Urlaub auf der Insel und unterstützt uns dann im Tierhuus, aber selbst in ihrer Heimat vergisst sie unsere Vierbeiner nicht.
Bei ihrem letzten Aufenthalt überreichte sie uns eine Spende. Mailin und ihr Freund haben dieses Geld durch ihr Flötenspiel eingesammelt.
Alle Vier- und Zweibeiner des Tierhuus sagen Danke für diesen Einsatz.






Basstölpel30.04.2012

Wiedermal eine erfolgreiche Freilassung
 
Durch viele Umwege kam der ehemals völlig geschwächte Basstölpel aus der Hamburger Marsch in einem schlechten Zustand ins Tierhuus- Insel Föhr. Hier konnten wir ihn tiermedizinisch weiter versorgen und mit einem ganzen Kilo zusätzlichen Gewicht nach ca. 4 Wochen wieder in die Freiheit entlassen.
 
Und zur Freude aller Tierhuus Mitarbeiter und Helfer startete das Tier sofort vom Deich durch aufs offene Meer.
 
Wir hoffen er hat gleich die Richtung Helgoland eingeschlagen, so Tierärztin Janine Bahr und Susanne Ermert mit einem Lächeln, denn solche Auswilderungen sind nicht nur für unser junges Tierpflegeteam immer ein besonderes Ereignis!












Basstölpel


























Ostern16.04.2012

Nachlese: "Ostereiersuche im Tierhuus-Garten"
Wie traditionall in jedem Jahr trafen sich auch an diesem Ostermontag, Mitarbeiter und Helfer, Tierfreunde, Bekannte und Familienangehörige vom Tierhuus zum sogenannten Ostereiersuchen. Obwohl neben all den versteckten Ostersachen, die einzig echten Eier-frisch gelegt- von den Tierschutzfall Hühnern im Heu gefunden wurden!!
 
Nach einer kleinen Ansprache und Begrüßung von Janine Bahr im Namen des Vorstandes suchten Gross und Klein mit unterschiedlichem Feuereifer und es wurde bei Kaffee und Kuchen und glücklicherweise erst trockenem Wetter noch lange bis zu den ersten Regentropfen gesucht, geplaudert, Tierhuusneuigkeiten ausgetauscht und Stationstiere angeschaut....und einige fanden auch noch ein tolles neues zu Hause.....was für ein super "Nebeneffekt" bei einer Veranstaltung, die eigentlich für die fleissigen Helfer und Mitstreiter gedacht war, so Susanne Ermert, die für die Vermittlung der Tiere in der Station zuständig ist. Aus arbeitstechnischen Gründen konnten die beiden Vorstandskollegen André van Gemmert und René Castan leider diesmal nicht dabei sein und ließen einen herzlichen Ostergruss überbringen!

OsternOstern















Dohle für die Auswilderung verpackt30.03.2012

Nach erfolgreicher Reha im Tierhuus zurück in die Freiheit
3 Auswilderungen in einer Woche

 
Letzte Woche konnten wir gleich 3 unserer Stationspatienten wieder zurück in die Freiheit entlassen.
 
Nach unterschiedlich langer Rehabilitationszeit, durften eine Mantelmöwe, damals eingeliefert mit Beinbruch, eine Dohle mit ehemaliger Kopfverletzung und eine "frühzeitig geweckte" Fledermaus wieder ausgewildert werden.
Zur Möwenauswilderung waren sogar unsere Freunde und Vogelexperten aus Holland, die Biologen Date Lutterop und Ginny Kasemir zur Gast vorort.
 
Da die Auswilderungen unserer ehemaligen Pfleglinge immer die schönsten Momente unserer Arbeit sind, geniessen alle Mitarbeiter und Helfer solche Ereignisse.

Foto rechts: Dohle für die Auswilderung verpackt



Dohle in der AuswilderungsvoliereNoch eine kleiner Snack bevor es losgeht


rechts: Dohle in der Auswilderungsvoliere







links: Noch eine kleiner Snack bevor es losgeht


zögerlich zurück ans Meer
....aber dann das Meereswasser sehr genossen

rechts: zögerlich zurück ans Meer







links: ....aber dann das Meereswasser sehr genossen


20.02.2012

Tierhuus Insel Föhr startet Futteraktion für die Wildtiere

Besonders Watvögel und andere Wildtiere geraten bei diesen eisigen Temperaturen in Not. Zur Zeit erreichen uns viele verzweifelte Anrufe von zu recht besorgten Bürgern, da sie die verhungernden Tiere am Strand und auch im Landesinneren sehen und helfen möchten. Das Tierhuus Insel Föhr und das Robbenzentrum möchten alle Menschen aufrufen, Futterstellen einzurichten und uns bei unserer Aktion " Futter gegen den Kältetod" zu unterstützen, so Janine Bahr und André van Gemmert beide Tierhuus und Robbenzentrum Föhr. Bitte helfen Sie: Spendenkonto: Sparkasse Nordfriesland, Stichwort: “Futter“ Konto-Nr: 900 241 18 bei der Nord-Ostsee-Sparkasse (BLZ: 217 500 00).

Bitte helfen Sie uns unseren Aufruf weit zu verbreiten und auch in anderen Regionen die Menschen zum Helfen in iherer Region zu animieren!!!

DANKE!!!

08.02.2012

Eiszeit auch für Tiere

Bei den zur Zeit herrschenden Temperaturen, sollte man auch mal an die Tier denken, die wild draußen oder als Haustiere auf einer Weide leben.
Janine Bahr und André van Gemmert, beide vom Tierhuus-Insel Föhr e.V. und dem Robbenzentrum Föhr, möchten die Menschen dazu sensibilisieren, die Augen offen zu halten, wenn ein Tier draußen in Not gerät. Genauso wie Mitmenschen natürlich!
Unser Notfall- Handy ist 24 Stunden erreichbar, da weder Menschen noch Tiere nur während der Öffnungszeiten in Schwierigkeiten geraten. So André van Gemmert, der zur Zeit in Holland viele durch das Wetter in notgeratene Robben rettet.

Foto zeigt Ringelgansschwarm direkt am Robbenzentrum-Föhr

Da diese Tiere sich durch genügend Nahrung von innen Anwärmen ist regelmäßige und ausreichende Nahrung von grösster Bedeutung, um bei eisiger Kälte, dass Überleben zu sichern.
Wir haben auch schon viele Kälteopfer ins Tierhuus bekommen, so Tierärztin Janine Bahr. Entweder durch Kälte, Sturm und zu wenig Nahrung völlig geschwächte und unterkühlte Tiere oder auch Enten, Möwen oder Gänse, die regelrecht fest gefroren waren.
Klar ist dies alles Natur, doch warum nicht unsren „Gefiederten Freunden“ und anderen Kreaturen das Überleben sichern. Wenigstens den wenigen, die sich in unserer Nähe niedergelassen haben. Der ein oder andere Vertreter der Körner- und Insektenfresser und viele Watvögel sind ja auch schon in ihrer Zahl stark durch menschliche Einflüsse reduziert.
Eine kleine Anlauf-/Flugstation mit Futter und Wasser wird gerne angenommen.
Und mit Hängevorrichtungen an Baum und Strauch und Tagfütterung muss man auch keine Angst haben, die Ratten würden dies klauen.
Unsere Erfahrung und Beobachtungen haben gezeigt, dass die Vögel das Angebot schnell wegfressen und so bis zum Abend alles verputzt ist.....wenn nicht schon viel früher.
Und auch Wasser ist jetzt wichtig, da alles durch zufrieren Mangelware geworden ist.
Warmes Wasser, das zwar schnell abkühlt, aber eine Weile vor Zufrieren schützt, sollte in Schalen angeboten werden.

Daran sollte man auch unbedingt bei den Weidetieren denken. Bei diesen „Unternulltemperaturen“ friert das Wasser in den Wannen meist schon in wenigen Stunden zu. Denn Wasser sollte jedes Tier immer zur freien Verfügung haben. Und auch hier genügend Futter, um der Kälte trotzen zu können.

Die Tiere werden es uns danken!

18.10.2011

Freundschaftlicher Besuch von Robbenrettern aus Holland mit internationaler "Besetzung"
 
schon lange gab es Einladungen und Pläne, dass Kollegen von Janine Bahr und André van Gemmert aus der holl.Station Lenie´t Hart Pieterburen, die inzwischen zu guten Freunden geworden sind,die Insel Föhr, das Tierhuus und natürlich auch das Robbenzentrum samt Jody und allen anderen Tieren besuchen.
Und die Freude auf allen Seiten war gross. Nach einem leider viel zu kurzem Aufenthalt, vielen Besichtigungen und auch Mithilfe in der Tierhuusstation und beim Kindertag im Robbenzentrum ging es mit dem Versprechen des Wiederkommens auf zurück in die Niederlande. 
Dort erwartet die internationale Gruppe-siehe Photo- und all deren Mitarbeiter der "Zeehondencreche", darunter auch André van Gemmert neben Janine Bahr der 2te Geschäftsführer des Robbenzentrums Föhr, über 160 Lungenwurmpatienten-fast ausschliesslich Seehunde-.
Doch bevor es wieder auf die Fähre Richtung Festland losging, liess es sich die Gruppe nicht nehmen eine Fliese für die neuen Pools zu bemalne und zu unterschreiben...denn jede Fliese kommt den Tieren und ihrer Rehabilitation zu Gute!


Photo von li nach re
 
Micheal Bakker Paiva (Niederlande) mit Jody (Föhr;-), Guillermo Sànchez-Contreras (Spanien), Janine Bahr(Föhr) ,Alejandro Arràez Peralta (Spanien), Alb Moreno Gallego (Spanien), Peter.....(Ungarn), Anny Bremer(Föhr) André van Gemmert (Föhr/Niederlande) und Susanne Ermert (Föhr)

17.10.2011

Ölpest in Neuseeland:
 
Die Lage rund um den auf ein Riff aufgelaufenen Containerfrachter "Rena" in der neuseeländischen „Bay of Plenty“ spitzt sich zu. Das Auseinanderbrechen des Havaristen scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Bislang ist erst ein Teil des an Bord befindlichen Betriebsöls ins Meer gelangt. Mehr als 1000 weitere Tonnen Öl könnten sich in den nächsten Tagen noch ins Meer ergießen…
 
Über 4000 freiwillige Helfer haben sich bereits registrieren lassen, um bei den Aufräumarbeiten an der Küste zu helfen. Zudem sind Bergungsspezialisten damit beschäftigt, so viel Öl wie möglich abzupumpen. Dieses ist äußerst gefährlich, da sich der 236 Meter lange Frachter mit starker Schlagseite halb auf einem Riff befindet. Das Heck des Schiffes könnte jederzeit in die Tiefe sinken…
 
Neben den starken Verschmutzungen wurden bis zum jetzigen Zeitpunkt bereits 1300 verölte Seevögel tot an der Küste aufgefunden. 230 lebend geborgene Vögel, sowie 3 neuseeländische Seebären konnten in eine eigens errichtete temporäre Wildtier- Rettungsstation eingeliefert werden. Dort ist Platz für insgesamt 500 Tiere. Auch hat man damit begonnen, stark bedrohte Arten wie den Maoriregenpfeifer vor der drohenden Katastrophe in Sicherheit zu bringen. In speziellen Volieren sollen so viele Individuen wie möglich aufgenommen werden.    
 
„Eine ähnliche Ölpest wie derzeit in Neuseeland kann jederzeit auch hier auf unserer heimischen Nord- oder Ostsee passieren“, berichtet Sascha Regmann vom Bündnis zur Rettung verölter Seevögel „PRO Bird“. Besonders während der heftigen Herbststürme ist es im relativ flachen Wasser vor unseren Küsten möglich, dass Fracht- oder Tankschiffe in gefährliche Situationen geraten. Dies hat uns die Vergangenheit schon des Öfteren gelehrt. Bislang sind wir nur mit sehr viel Glück an einer ganz großen Katastrophe vorbeigeschrammt.“
 
PRO Bird setzt sich seit Jahren dafür ein, dass die professionelle Rehabilitation verölt aufgefundener Seevögel ein fester Bestandteil der Gefahrenabwehr wird. Doch die behördlichen Mühlen mahlen sehr langsam in dieser Angelegenheit. Besonders in Schleswig-Holstein scheint man an einer konstruktiven Konzeption diesbezüglich nicht wirklich interessiert zu sein. Hier empfiehlt man in einer Leitlinie das Töten der betroffenen Tiere.
 
„Die Kosten der Pflege verölter Tiere in Schleswig-Holstein blieb bei vergangenen Einsätzen zum größten Teil bei den am Rettungseinsatz beteiligten Tierschutzorganisationen hängen. Wir fordern, dass endlich einmal Verantwortung von politischer Seite übernommen wird. Die Tötungen von verölten Vögeln wird man dem Bürger zukünftig nur schwer verkaufen können, da die Rehabilitationschancen sehr gut sind und man beispielsweise wie im Fall von Neuseeland sieht, dass es auch anders geht“, so Regmann.

Igelbabies13.09.2011

Igelbabies Lisa und Marie im Tierhuus angekommen
 
Mutterlos und voller Fliegeneier so wurden die beiden Igelbabies Lisa und Marie tagsüber auf einer Wiese gefunden.
Lisa war zudem noch sehr unterkühlt und deutlich untergewichtig, so Janine Bahr, nach der Eingangsuntersuchung in der Tierarztpraxis.
Doch mit viel Pflege und gutem Futter und viel Geduld und einigen Aufbaupräparaten zur Immununterstützung haben die beiden Igelwaisen eine gute Überlebenschance.



Tiergottesdienst 201110.08.2011

GOTTESdienst mit Tieren und buntes Treiben rund ums  Tierhuus
 
Zwei Tage lang feierte das Tierhuus-Insel Föhr e.V. seinen Tag der offenen Tür.
Tradionell begann die Veranstaltung auch dieses Jahr mit dem Tier-Gottesdienst. Im Pastoratsgarten von Pastor Jörg Weissbach kamen Mensch, Hund, Huhn ,Ziege und Ente zusammen, nachdem pünktlich zum Festauftakt nach langem Regen die Sonne vom Himmel  strahlte.
Pastor Jörg Weissbach  und Tierhuusleiterin Janine Bahr, begrüssten alle 2- und 4- Beinigen Gottesdienstbesucher, und führte in das Gottesdienst-Thema ein:
Haben Tiere eine Seele und Abschied nehmen vom geliebten Mitgeschöpf.
Nachdem Janine Bahr von  Beispielen des Abschiednehmens bei den  Schützlingen der Station , aber auch wie gerade aktuell von den eigenen langen Wegbegleitern aus der Praxis berichtete, beleuchtete Pastor Jörg Weissbach diese Thematik aus christlicher und kirchlicher Sicht und gab den Gottesdienstbesuchern  viele Zitate und Gedanken christlicher Grössen mit an die Hand.
Zum Schluss berichtete André van Gemmert, 2ter Tierhuus Vorsitzender und Wildtierpfleger noch von seinen Erfahrungen mit dem Thema Tod und Tiere und seiner ethischen Verpflichtung den Tieren auch in dieser Situation beizustehen.
Nach weiteren Liedern und gemeinsamen Gebeten spendete Pastor Weissbach allen Lebewesen den Segen und es ging anschliessend zum tiereischen Treiben weiter ins Tierhuus.
Tag der offenen TürEin Höhepunkt war auch dieses Jahr wiedermal die Tombola mit attraktiven Preisen für Groß und Klein, zumeist gesponsert von heimischen Geschäften.
Neben den Führungen durch die Station, dem Kinderquiz und Tierfigurenbemalen  war auch der Besuch der Tierhuus-Ranch ein beliebter Programmpunkt. Am zweiten Tag ging es mit dem tierischen Treiben weiter und kühler Temperaturen –aber glücklicherweise regenfrei- kamen noch viele  Besucher und wähernd die Grossen Kaffe und Kuchen genossen, nutzten die Kleinen die Möglichkeiten Kuchentiere zu bemalen und die Tierhuus Ranch mit dem Lieblingsschwein Bodo Schnitzel zu besuche.
Das gesamte Tierhuus Team , die Mitarbeiter und  besonders auch die ganzen ehrenamtlichen Helfer, ohne die solch ein Fest nicht möglich wäre, waren am Ende der zwei Tage sehr zufrieden und freuten sich über den Erfolg der Veranstaltung, deren Erlös den Tieren des Tierhuuses  zugute kommt.



Scotty21.07.2011

Goodby kleiner Scotty!!
Anfang dieser Woche ist unser Tierhuus-Maskottchen Scotty nach plötzlicher Krankheit und tapferem Kampf leider gestorben.
Der kleine,spezielle und liebenswerte Kerl kam aus Südspanien und hat sich trotz seiner schlimmen Vergangenheit super gut auf der Nordseeinsel eingelebt. Als ständiger Begleiter von Janine war er auch auf ganz Föhr bekannt. Ob mit Jan auf dem Trekker, als "Seehund" im Robbenzentrum,beim Sonnenbad vor dem Tierhuus oder auf seinen "kleinen Betteltouren" in der Stadt...Scotty zauberte allein durch sein Auftreten bei den Menschen ein Lächeln aufs Gesicht.
Er wird nicht nur Janine und Jody sehr fehlen.
Wir behalten unseren Scotty in guter Erinnereung und sind sehr traurig!!



Robbenrettung05.07.2011

Gestern in den Abendstunden war es mal wieder soweit und ein Patient durfte zurück in die Freiheit. Immer wieder eines unserer liebsten Tätigkeiten in unserem Job,
findet Janine Bahr, die mit ihren Mitarbeitern eine junge ehemals sehr kranke Silbermöwe wieder auswildern konnte. "Glücklich" startete sie geleich in den Abendhimmel.....



















Robbenrettung19.06.2011

Heuler Versorgung
 
Die ersten Heuler dieser Saison sind auch an Föhrs Stränden angespült worden.
Das Tierhuus und Robbenzentrum Föhr wird oft von Touristen und auch einheimischen Strandspziergängern alamiert.
Einige dieser Tiere wurden im Tierhuus-Insel Föhr erstversorgt und für den Weitertransport stabilisiert.
 
Erst vor 2 Tagen gelang es den Tierhuus und Robbenzentrumsmitarbeitern 2 Heuler, die völlig erschöpft an den Strand kamen, von der Wasserseite aus zu bergen, damit die Tiere nicht wieder wie kurz vorher durch unvorsichtige Strandbesucher ins Meer zurückgetrieben wurden.
 
Heuler sind die mutterlosen Seehundbabies. Leider besteht nach einer Trennung durch verschieden Störungen von Mutter und Kind keine Chance mehr, dass sich die beiden wieder finden.
 
Wissenschaftliche Studien beweisen, dass die Mutter in den ersten 2 Wochen noch nicht einmal auf Nahrungssuche geht und mit ihrem Jungen fast ständig in Körperkontakt steht, so André van Gemmert, Geschäftsführer vom Robbenzentrum Föhr. Häufig ruht sich das Kleine auch auf dem Rücken der Mutter aus, wenn bei Flut die Tiere im Meer schwimmen. Die aufgefundenen Heuler sind alle ausgetrocknet und meist auch stark abgemagert, sodass eine schnelle Erstversorgung zur Stabilisierung der Tiere denen oft das Leben rettet, berichtet  Janine Bahr, Tierärztin im Tierhuus und Leiterin des Robbenzentrums Föhr.
Das Robbenzentrum baut gerade den Quarantänecontainer zur Aufnahme und Erstversorgung speziell von Robben aus.
Ausführlicher Bericht folgt.
Sollten Sie einen Heuler oder auch eine verletzte Robbe am Strand entdecken können Sie uns Tag und Nacht unter 0177/3300077 erreichen.

UPDATE: Lesen Sie dazu den SHZ-Presseartikel vom 25.06. sowie die Erwiderung


Janine Bahr/ Sabrina Akemann nach erfolgreicher OP28.05.2001
„Happy“ End

Ein „Happy End“ im wahrsten Sinnd des Wortes hatte ein Katzen Schicksal diese Woche auf der Insel Föhr.

Nachdem ein Notruf im Tierhuus- Insel Föhr e.V. am Donnerstag dieser Woche einging, machten sich die Tierhuus Mitarbeiter gleich auf, um eine vermutlich schwangere Katze einzusammeln.

Eine besorgte Inselbewohnerin fiel auf, dass die „auffällig runde Katze“ plötzlich vor ihrer Haustür Einlass begehrte und sich heiß hungrig auch auf das draussen deponierte Hundefutter stürzte....die Katze wollte unbedingt ins Haus und suchte die menschliche Nähe. Die besorgte Tierfreundin, die selber Hund und Katze im Haus hat und daher das aufgeregte Tier nicht reinlassen konnte, alamierte in ihrer Not das Tierhuus.
Und sofort rückten die Tierschützer, die gerade rund um die Uhr im Einsatz sind, in Richtung Nieblum aus. Wie sich zeigte, war die Katze schon während der Autofahrt mitten in der Geburt und trotz viel Ruhe und Zeit für die werdende Mutter und Unterstützung der Tierpfleger und Tierarzthelferin des Tierhuuses, kamen zwei Welpen bereits Tod auf die Welt.
Kurz entschlossen entschied Tierärztin Janine Bahr, die genau zu diesem Zeitpnkt gerade mit der Fähre von einem Robbentermin am Festland auf der Insel landete, eine Kaiserschnitt bei der Katze vorzunhemen, damit man wenigstens das noch gut tastbare Katzenbaby lebend retten könnte.
Trotz kritischem Zustand der Mutter und der Narkoseempfindlichkeit der Welpen, konnte nach kurzer Zeit die Kleine „Happy“ lebend entwickelt werden . Nun erholt sich die Katzenmutter Renate von dem Eingriff und ist sehr um ihr Baby bemüht. Doch da die geschwächte Katzenmutti nicht genug Milch hat, wird Happy noch alle 2- 3 Stunden von den Tierhuus Mitarbeitern gefüttert und Mutter und Kind liebvoll umhegt.
Ein Happy End für Mensch und Tier und ein schöner Lohn für viele durchwachte Nächte!


21.05.2011
Platz als Jahrespraktikan/in
in der Tierpflege zu vergeben.
Außerdem werden ständig ehrenamtliche Helfer gesucht



Jungvogelhilfe14.05.2011
Die Jungtiersaison hat begonnen!


Die ersten Jungtiere sind im Tierhuus angekommen. Und täglich erreichen uns meherere Notrufe, die aus dem Nest gefallene Wildvögel, verunglückte Jungtiere usw. betreffen, so Janine Bahr. Doch erst wenn wir ganz sicher sind, dass das Tier die Eltern verloren hat oder in Not ist und nicht alleine klar kommt, sammeln wir die Kleinen auch ein. Diese sind dann meistens schon etwas ausgetrocknet(dehydriert) und sehr hungrig. Nach einem kleinen Eingangscheck wird das Tier bestimmt gegebennenfalls tiermedizinisch behandelt und dann bis zur Wiederauswilderung versorgt. Eine "rund um die Uhr" Aufgabe für die Tierhuus Mitarbeiter! Wer also Lust hat uns dabei zu unterstützen, sollte sich einfach im Tierhuus melden. Die Hilfmöglichkeiten sind viellfältig. Ob Fahrdienst, um die in Notgeratenen Tiere einzusammeln oder bis spät abends nach einer Einarbeitung kleine Schnäbel und Mäulchen zu "stopfen", jede Hilfe ist willkommen!

Waschen und Föhnen28.03.2011
Zwei verölte Enten im Tierhuus! Gewaschen und wieder freilgelassen!!

Die beiden Stockenten wurden am Wochenende verölt im Tierhuus abgegeben. Es war nicht genau geklärt, woher das Öl stammt, doch inzwischen wurde in einem Marschgraben - wie im Inselboten berichtet- ca. 100 Lieter Diesel gefunden. Möglicherweise hat das Entenpäarchen in diesem Gewässer gebadet oder auch nur versucht dort zu landen.

Nach einigen Tagen Ruhe und Erholung von diesem Schock, wurden Erpel und Ente Mitte der Woche gewaschen und saßen abends nach dem Trocknen schon wieder gemütlich in einer Box im Tierhuus beisammen.




... und weg sind sie!Die Tiere konnten inzwischen wieder am Lerchenhof, wo sie ursprünglich mal aufgezogen wurden und wo sie sich trotz Verölung noch hingeflüchtet hatten, wieder raus gelassen werden und sind gleich nach verlassen der Transportbox und kurzem Orientieren "Richtung Sonne" zusammen ersteinmal losgeflogen.)...
Immer wieder ein toller Moment und die beste Belohnung für unsere Mühen!!!











Möwe Jonathen wird wieder ausgewildertTierischer Unterricht ganz praktisch!!

Grundschüler im Tierhuus!


Nachdem die Schüler der Bienen- und Grashüpferklasse der Rüm Hart- Schule die Themen Hund und Katze theoretisch besprochen hatten, durften sie dann endlich ganz praktisch selber ihr Wisssen „erleben“.
Gemeinsam mit ihrer Lehrerinen Frau Nilius und Frau Weiße und einigen Eltern ging es ins Tierhuus- Insel Föhr.

Dort warteten dann auch schon Vierbeiner Jody, Scotty und Sam auf die aufgeregte Kinderschar, die so viele leckere Hundhappen mitbrachten.
Und aufgrund dieses paradisischen Leckerli- Angebotes liess Klein Scotty sich nur zu gerne von den interessierten Schülern untersuchen und mal das Herz abhören lassen.

Aber auch Jody und Sam bekamen gar nicht genug von den Hundleckereien und die Kinder nicht genug vom Füttern.
Nachdem die Kinder ihr bisher erlerntes Wissen über Hund und Katze nur zu gerne preisgaben und viele Beispiele aus ihren Tiererlebnissen ausplauderten, erklärte Janine Bahr noch die Erstversorgung der aufgenommene Tiere im Tierhuus und anschliessend durften dann alle die Station und auch die Tierhuus Ranch besichtigen und noch bei der Lämmerfütterung dabei sein und „Mini“Schwein Bodo Schnitzel mit seiner Freundin Viktualia füttern und streicheln.

Als Janine Bahr und alle Tierhuus Mitarbeiter die Schüler, Lehrer und Eltern verabschiedeten, war für viele kleine Tierexperten klar. Sie würden auch mal in ihrere Freizeit zum Streicheln und Füttern helfen im Tierhuus vorbeischauen.
Und auch für die Tierhuus Tiere besonders auf der Ranch war der Besuch aus der Schule eine aufregende und willkommene Begegnung!


Einladung zur Informationsveranstaltung
"Rehabilitation verölter Vögel
am Samstag, den 9. April 2011, 12 bis 17 Uhr
und am Sonntag, den 10. April 2011, 10 bis 13 Uhr
weitere Informationen in unserem Flyer zum Download



Möwe Jonathen wird wieder ausgewildertWeihnachten 2010
Unser Jahresrückblick 2010 als Flyer zum Download

Veranstaltung

Weihnachtliche Stimmung rund ums Tierhuus....
am Samstag 11.12.ab 15 Uhr und Sonntag 12.12. ab 11 Uhr
 
Flohmarkt, Kaffe, Kuche, Glühwein.....und Tierschutzinfos und die Station anschauen....alles für den guten Zweck  für unsrere Tiere und die unsrere Tierschutzarbeit .
Und bei guten Wetter gegen Einbruch der Dunkelheit Feuerjonglage.....




20.10.2010

Möwe Jonathen wird wieder ausgewildertAuswilderung Möwe "Jonathan"
Nun war es endlich soweit! Nach einigen Wochen Pflege, konnte eine Silbermöwe, die vor völlig entkräftet ins Tierhuus eingeliefert wurde, ausgewildert werden. Nachdem der Zustand zunächste kritisch war, hat sich das Tier mit Hilfe einiger tiermedizinischer Unterstütztung und viel Ruhe wieder erholt,
Die Tiere sind häufig stark verwurmt in diesem Zustand, so gab es Antiparasitike und ausreichend Fisch. Gesund und gut gestärkt ging es dann Richtung Deich. Dort entliessen Janine Bahr und das fast komplette Tierhuus Team das Tier in die Freiheit. Eine Auswilderung ist immer der Höhepunkt und die Belohnung für allen Einsatz und Pflege!!!
 
Die Möwe "Jonathan" hob dann auch ab in die Abendsonne übers Meer!! 




17.09.2010

2 Unserer geretteten und adoptierten Seehunde durften zurück in die Nordsee!
Micheal-Scotty-oben in der Tierambulance zusammen mit seine Namenspaten(Micheal und Scotty) und Sjaak-vormals Nanny, die als Namenspatin leider nicht persönlich dabei sein konnte!
 
Wie immer war es auch dieses Mal ein gänsehaut Gefühl, als die Tiere Richtung Meer robbten.
Die starken Wellen an diesem Tag waren erst mal für alle 3 Tiere, die ja mit einigen Tagen als Heuler in die Station kamen, recht ungewohnt. Doch schon nach einiger Zeit fanden sie es spannend und verabschiedetetn sich vom Strand Richtung Sandbank, wo ihre Artgenossen liegen.




03.09.2010

Die erste Auswilderung dieser Saison mit einem unserer adoptierten Seehunde:
Stefanie durfte wieder in die Nordsee, dahin zurück wo sie herkam.
Nachdem sie als Seehundbaby ihre Mutter verloren hatte, war sie mit 3-4 Tagen und ca. 11kg alleine nicht überlebensfähig und wurde in der Seehundstation in Pieterburen nun auf über 38kg für das Leben in der Freiheit wieder fit gemacht.
Das "Tierhuus-Insel Föhr" hat zusammen mit dem "Robbenzentrum Föhr" dieses und 3 weitere Tiere symbolisch adoptiert und die Entwicklung der Tiere in der Station mit verfolgt.
Nun war der ehemalige Heuler Stefanie bereit zur Auswilderung.
"Das ist immer wieder eine bewegender Moment": so Janine Bahr vom Tierhuus und Robbenzentrum und auch als Tierärztin in Pieterburen tätig.
Diesesmal dabei auch Mitarbeiter vom Tierhuus und Robbenzentrum und sie durften "die kleine" Stefanie persönlich aus der Kiste ins Meer entlassen und werden diesen Tag so schnell nicht mehr vergessen!
Gleich nach der Auswilderung und dem Besuch der anderen adoptierten Tiere in der Station ging es für alle Föhrer noch über Nacht zurück zur Insel, da auf einer Sandbank zwischen Föhr und Amrum ein Seehund mit Nylonschnur um den Hals gemeldet war und gleich eine Rettungsaktion mit Hilfe der Experten aus Holland für den Montag geplant wurde.


08.07.2010

Kindertag im RobbenzentrumKinder Tag im Robbenzentrum
 
Unser erster Kindertag im Robbenznetrum unter dem Motto "Robben erleben", war ein voller Erfolg.
Schon Tage vorher lief das Telefon heiss, da unzälige Eltern ihre Kinder zu dieser Verabstaltung in unserem Robbenzentrum anmelden wollten.
Dementsprechend viele interessierte und aufgeregte Kinder und ihre Eltern kamen dann auch, um alles rund um die Robbe zu erfahren, einen Quiz anhand unserer Austellung zu lösen und noch viele Bilder und Filme zu schauen.
Die kleinen Tierschützer waren mit Eifer bei der Sache und durften ausserdem noch Postkarten bemalen oder in unserer Kinderecke puzzeln, zeichnen oder Bücher anschauen.

Weitere BIlder finden Sie auf www.robbenzentrum-foehr.de
 
Für die Veranstaltung nächste Woche sind schon die ersten Kinder wieder angemeldet .
All unsere Veranstaltungen im Juli und August finden auch im Rahmen der "Föhrer Kinder Uni statt" ein besonderes Veranstaltungssiegel.



23.06.2010

Zum Zweiten Mal in diesem Monat ist es passiert!
Passanten finden kleine Kätzechen auf Föhr ausgesetzt in einem zugklebten Pappkarton.
Zuletzt vorgekommen vor ein paar Tagen früh morgens auf dem Edekaparkplatz.
 
3 kleine ca. 10 Wochen alte Kätzchen saßen in ihrem Erbrochenen in einem Pappkaron mitten auf dem Parkplatz....
Nur der Aufmerksamkeit einer Touristin ist es zu verdanken, dass nicht noch ein Fahrzeug über die Box gefahren ist.
 
Es ist wirklich erschreckend, wie die Menschen mit Lebewesen umgehen!
Wir haben die Kleinen sofort im Tierhuus untersucht. Die Kleinen hatten entzündete Augen und Ohren und der kleine Kater war im Gegensatz zu seinen 2 Schestern sehr abgemagert.
Nun entwickeln die Kleinen sich prächtig und suchen dringend ein neues zu Hause.
Anfang Juni fand eine Insulanerin einen ähnlichen Karton mit einem kleinen ca 14 Wochenalten Katzenmädchen an der Oevnumer Bushaltestelle.
Nochmal ein Aufruf sich bei Tiernotfällen an das Tierhuus zu wenden,anstatt den Tieren solch einem Schicksal zu überlassen!!
Janine Bahr